Für Beamte und Beamtenanwärter ist die Private Krankenversicherung empfehlenswert!

Private Krankenversicherung Beamte und BeantenanwärterWährend Angestellte und Selbständige einen Wechsel in eine Private Krankenversicherung äußerst genau überdenken sollten,  ist ein solcher für Beamte und Beamtenanwärter mit zahlreichen Vorteilen verbunden.

Bei Beamten übernimmt die Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten.
Egal ob Sie Beamter auf Widerruf (Beamtenanwärter oder Referendar), Beamter auf Probe oder Lebenszeit sind, Sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Beihilfe gegenüber dem Dienstherren. D. h. die Beihilfe übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten.

Wie hoch dieser angesprochene Anteil ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ihr Anspruch ist in der Beihilfeverordnung des Bundes bzw. Ihres Bundeslandes festgehalten. Bundes- und Landesbeamte erhalten grundsätzlich eine Kostenübernahme in Höhe von 50 Prozent durch die Beihilfe, wenn diese ledig und kinderlos sind.  

Die Höhe des Beihilfeanspruchs richtet sich nach verschiedenen Faktoren.
Ansonsten variieren die Beihilfesätze in den Bundesländern. Im Bund und zahlreichen Ländern steigt der Anspruch auf Beihilfe mit dem zweiten Kind auf 70 Prozent. Andere Regelungen sehen die Länder Hessen, Bremen und Baden-Württemberg (soweit die Verbeamtung nach dem 01.01.2013 erfolgte) vor.  Bis auf wenige Ausnahmen (Hessen und Bremen) haben Kinder einen 80-prozentigen Anspruch auf Beihilfe. Ganz wichtig: Unabhängig von der Anzahl der Kinder beläuft sich der Beihilfesatz für Bundesbeamte und in zahlreichen Ländern für Pensionäre auch auf 70 Prozent.

Über die Privaten Krankenversicherung müssen Beamte nur die Restkosten absichern.
Somit liegen die Restkosten, die über eine Private Krankenversicherung abgedeckt werden müssen zwischen 20 Prozent (in zahlreichen Bundesländern bei Kindern) und 50 Prozent (für ledige und kinderlose Beamte). Dies macht die PKV für Beamte und Beamtenanwärter entsprechend attraktiv gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, da in der GKV Beamte die Beihilfe nicht auf den Krankenkassenbeitrag anrechnen können und auch kein Zuschuss vom Dienstherren gewährt wird.

Die Beiträge müssen auch im Rentenalter bezahlbar bleiben.
Da die Beihilfe auch im Pensionsalter, je nach Bundesland, mit bis zu 70 Prozent den Beamten bezuschusst, brauchen Staatsdiener in der Regel keine Angst vor enorm hohen Beiträgen in der PKV im Alter haben. Dieses Problem tritt häufig bei Angestellten und Selbständigen auf. Während die Tarife  bei Angestellte und Selbständige schnell sehr teuer werden, wenn mehrere Kinder mitversichert werden, bleibt die PKV bei Beamten aufgrund des Beihilfeanspruchs der Kinder gut  bezahlbar.

Fazit:  Für Beamte lohnt sich oftmals der Wechsel in eine PKV!
Die Beihilfe spielt bei der Privaten Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter eine ganz wesentliche Rolle. Diese wird jedoch nur auf den Beitrag gewährt, wenn sich der Beamte in einer PKV versichert, während in der GKV der Dienstherr sich gar nicht an den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenkasse beteiligt. Deshalb ist in einem Großteil der Fälle interessant eine Private Krankenkostenabsicherung für Beamte zu wählen. Vor der Entscheidung für eine PKV ist es jedoch empfehlenswert sich einen unabhängigen Vergleich vom Experten (z.B. Bruns Versicherungsmakler) erstellen zu lassen, um einen Überblick über die verschiedenen Tarife am Markt zu gewinnen.  Diesen erhalten Sie in der Regel unentgeltlich.

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