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Die Vor- und Nachteile der Privaten Krankenversicherung

Vor- und Nachteile der Privaten KrankenversicherungDie Medien warnen immer wieder vor den hohen Beitragssteigerungen der Privaten Krankenversicherungen. Ist es dennoch sinnvoll eine PKV abzuschließen?

Diese Frage bewegt viele Menschen, die in den Genuss einer Privaten Krankenversicherung kommen können. Deshalb möchte ich heute auf die Vor- und Nachteile der PKV eingehend.

Unterschiede der PKV für Angestellte & Selbständige und Beamte.
Wie bereits in einigen vorherigen Artikeln auf dieser Webseite erläutert, ist es zunächst bedeutend zu wissen, dass es grundlegende Unterschiede zwischen der PKV für Angestellte und Selbständige gegenüber der Privaten Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter gibt.

Deshalb lässt sich gleich zu Beginn sagen, dass sich für Beamte auf Widerruf, Probe und Lebenszeit ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Kranversicherung in vielen Fällen anbietet. Hintergrund ist die sozialversicherungsrechtliche Stellung von Beamten. Nur beim Abschluss einer PKV erhalten Beamte in Form der Beihilfe einen Teil der Kosten für die Gesundheitsvorsorge über den Dienstherren bezahlt und brauchen nur die Restkosten über eine Private Krankenversicherung Beamte decken. In der GKV wird für Beamte, wie bei Selbständigen und Freiberuflern hingegen der komplette Beitrag fällig.

Somit sichern Beamte nur einen Teil der Kosten über die speziellen PKV-Tarife für Beamte ab. Dadurch entstehen Staatsdienern natürlich viele Vorteile in der PKV, die Angestellte und Selbständige missen. Zwar erhalten Angestellte den Arbeitgeberzuschuss – dieser ist jedoch begrenzt.

Die Beiträge der Privaten Krankenversicherungen im Alter.
Werfen wir also einen Blick auf die Beitragsentwicklung. Diese zukünftig vorauszusagen ist unmöglich, da niemand die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen vorhersagen kann. Es ist lediglich der Blick in die Vergangenheit möglich. Inwiefern diese Zahlen allerdings für die Zukunft wirklich aussagekräftig sind, muss jeder für sich entscheiden. Doch auch hier ist es erneut bedeuetend zu unterscheiden. So erhalten Pensionäre (Beamte im Ruhestand) im Bund und zahlreichen Bundesländern sogar 70 Prozent durch die Beihilfe. D. h. die Beihilfe trägt einen Großteil der Krankheitskosten, sodass über eine Private Krankenversicherung lediglich 30 Prozent abgesichert werden müssen. Dadurch sinkt natürlich das Risiko hoher Beiträge im Alter enorm.

Genau diesen Vorteil haben Selbständige, Freiberufler und Angestellte nicht. Deshalb ist es für diese Berufsgruppen empfehlenswert schon frühzeitig für eine zusätzliche Entlastung der Beiträge im Alter zu sorgen. Zwar verpflichtet der Gesetzgeber die Gesellschaften grundsätzlich zum Aufbau von Altersrückstellungen, ob diese jedoch ausreichen darf bei Angestellten & Selbständigen bezweifelt werden. Deshalb ist es sinnvoll über einen entsprechenden Tarif eine zusätzliche Entlastung herbeizuführen.

Zusammenfassung:
Die Beitragsentwicklung ist eines der großen Risiken der Privaten Krankenversicherung und kaum vorhersehbar. Beamte sind davon weniger betroffen, da zahlreiche Tarife zumindest in der Vergangenheit sehr beitragsstabil waren und vor allem durch die Beihilfe oftmals ein Großteil der Kosten zur Gesundheitsvorsorge im Alter bereits abgedeckt sind. Deshalb ist es für Beamte sehr häufig zu empfehlen in die PKV zu wechseln.

Bei Angestellten, Selbständigen und Freiberuflern sollte die Situation individuell begutachtet werden. Eine interessante Option stellt hier häufig der Verbleib in der GKV mit ergänzenden privaten Zusatzversicherungen zur Deckung der Lücken der gesetzlichen Krankenkasse dar.

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Für Beamte und Beamtenanwärter ist die Private Krankenversicherung empfehlenswert!

Private Krankenversicherung Beamte und BeantenanwärterWährend Angestellte und Selbständige einen Wechsel in eine Private Krankenversicherung äußerst genau überdenken sollten,  ist ein solcher für Beamte und Beamtenanwärter mit zahlreichen Vorteilen verbunden.

Bei Beamten übernimmt die Beihilfe einen Teil der Krankheitskosten.
Egal ob Sie Beamter auf Widerruf (Beamtenanwärter oder Referendar), Beamter auf Probe oder Lebenszeit sind, Sie haben grundsätzlich einen Anspruch auf Beihilfe gegenüber dem Dienstherren. D. h. die Beihilfe übernimmt einen Teil Ihrer Krankheitskosten.

Wie hoch dieser angesprochene Anteil ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ihr Anspruch ist in der Beihilfeverordnung des Bundes bzw. Ihres Bundeslandes festgehalten. Bundes- und Landesbeamte erhalten grundsätzlich eine Kostenübernahme in Höhe von 50 Prozent durch die Beihilfe, wenn diese ledig und kinderlos sind.  

Die Höhe des Beihilfeanspruchs richtet sich nach verschiedenen Faktoren.
Ansonsten variieren die Beihilfesätze in den Bundesländern. Im Bund und zahlreichen Ländern steigt der Anspruch auf Beihilfe mit dem zweiten Kind auf 70 Prozent. Andere Regelungen sehen die Länder Hessen, Bremen und Baden-Württemberg (soweit die Verbeamtung nach dem 01.01.2013 erfolgte) vor.  Bis auf wenige Ausnahmen (Hessen und Bremen) haben Kinder einen 80-prozentigen Anspruch auf Beihilfe. Ganz wichtig: Unabhängig von der Anzahl der Kinder beläuft sich der Beihilfesatz für Bundesbeamte und in zahlreichen Ländern für Pensionäre auch auf 70 Prozent.

Über die Privaten Krankenversicherung müssen Beamte nur die Restkosten absichern.
Somit liegen die Restkosten, die über eine Private Krankenversicherung abgedeckt werden müssen zwischen 20 Prozent (in zahlreichen Bundesländern bei Kindern) und 50 Prozent (für ledige und kinderlose Beamte). Dies macht die PKV für Beamte und Beamtenanwärter entsprechend attraktiv gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, da in der GKV Beamte die Beihilfe nicht auf den Krankenkassenbeitrag anrechnen können und auch kein Zuschuss vom Dienstherren gewährt wird.

Die Beiträge müssen auch im Rentenalter bezahlbar bleiben.
Da die Beihilfe auch im Pensionsalter, je nach Bundesland, mit bis zu 70 Prozent den Beamten bezuschusst, brauchen Staatsdiener in der Regel keine Angst vor enorm hohen Beiträgen in der PKV im Alter haben. Dieses Problem tritt häufig bei Angestellten und Selbständigen auf. Während die Tarife  bei Angestellte und Selbständige schnell sehr teuer werden, wenn mehrere Kinder mitversichert werden, bleibt die PKV bei Beamten aufgrund des Beihilfeanspruchs der Kinder gut  bezahlbar.

Fazit:  Für Beamte lohnt sich oftmals der Wechsel in eine PKV!
Die Beihilfe spielt bei der Privaten Krankenversicherung für Beamte und Beamtenanwärter eine ganz wesentliche Rolle. Diese wird jedoch nur auf den Beitrag gewährt, wenn sich der Beamte in einer PKV versichert, während in der GKV der Dienstherr sich gar nicht an den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenkasse beteiligt. Deshalb ist in einem Großteil der Fälle interessant eine Private Krankenkostenabsicherung für Beamte zu wählen. Vor der Entscheidung für eine PKV ist es jedoch empfehlenswert sich einen unabhängigen Vergleich vom Experten (z.B. Bruns Versicherungsmakler) erstellen zu lassen, um einen Überblick über die verschiedenen Tarife am Markt zu gewinnen.  Diesen erhalten Sie in der Regel unentgeltlich.

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Unterschiede der Privaten Krankenversicherung für Selbständige & Angestellte und Beamte.

Private Krankenversicherung Beamte und Beamtenanwärter.JPGZwischen den verschiedenen Tarifen der Privaten Krankenversicherungen gibt es wesentliche Unterschiede. Auf der einen Seite bieten in Gesellschaften Tarife für Angestellte, Selbständige und Freiberufler an, zum Anderen gibt es die Angebote für Beamte.

Unabhängig von den Preis- und Leistungsdifferenzen zwischen den einzelnen Krankenversicherungsgesellschaften ist es bedeutend zu verstehen, dass die Tarife für Angestellte & Selbständige gegenüber den Beamten anders aufgebaut sind.

Bei Beamten übernimmt der Dienstherr einen Teil der Krankheitskosten.
Durch den Dienstherren haben Beamte einen Beihilfeanspruch. Sie erhalten durch diesen einen Teil der Kosten für die Gesundheitsversorgung erstattet. Die Höhe dieser Kostenübernahme liegt zwischen 50-80 Prozent. Nur die verbleibenden Restkosten müssen über eine PKV für Beamte abgesichert werden.

Auch Anwärter und Referendare können bereits in eine PKV wechseln. Über die Private Krankenversicherung Beamtenanwärter bieten zahlreiche Gesellschaften deshalb spezielle “Ausbildungskonditonen” für die Anwärterzeit an.

Da nur die Restkosten abgesichert werden müssen, sind die Tarife für Beamte oftmals günstiger als die Vollversicherungen für Angestellte und Selbständige. Das Leistungsniveau der Tarifangebote für Beamte und Beamtenanwärter entspricht dennoch zumeist dem eines guten Volltarifes. Während zahlreiche Tarife für Angestellte und Selbständige Selbstbeteiligungen beinhalten, ist ein solcher Selbstbehalt bei den Angeboten für Beamte unüblich. Hier erfolgen die Leistungen der Privaten Krankenversicherung ab dem ersten Euro.

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Um diese Bausteine können Sie die Private Krankenversicherung ergänzen!
Einige grundlegende Ergänzungsmöglichkeiten der Krankheitskostenabsicherung gibt es sowohl für Beamte, als auch für Angestellte und Selbständige. Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob bei einem stationären Aufenthalt ein Zweibettzimmer mit Chefarzt im Versicherungsumfang enthalten sein soll, oder ein Mehrbettzimmer mit Belegarzt ausreicht. Darüberhinaus bieten zahlreiche Versicherer Tarifbausteine zur Absicherung von Kuren, eines Krankenhaustagegeldes und einer Pflegezusatzversicherung an.

Für wen ist eine Krankentagegeldabsicherung wichtig?
Selbständige und Angestellte sollten zudem ein Krankentagegeld mitversichern. Im Falle einer längeren Krankheit wird dadurch die Lohnfortzahlung über die Gesellschaft in der versicherten Größenordnung abgedeckt.Beamte brauchen sich um die Absicherung eines Krankentagegeldes nicht kümmern, da es in diesem Bereich keine Versorgungslücke bei Staatsdienern gibt. Der Dienstherr zahlt das volle Gehalt bis zu einer Dienstunfähigkeit.

Der Beihilfeergänzungstarif für Beamte.
Dafür sollten Beamte den sogenannten Beihilfeergänzungstarif in den Versicherungsumfang einschließen. Dieser deckt von Seiten der Privaten Krankenversicherung Lücken der Beihilfe ab. Zahlreiche Bundesländer haben ihre Leistungen beispielsweise in den Bereichen Zahnersatz, Sehhilfen, alternative Heilmethoden und Auslandsreisen gekürzt. Damit der Beamte oder Beamtenanwärter in diesen Fällen nicht tief in die eigene Tasche greifen muss, fängt der Beihilfeergänzungstarif diese Kosten auf.

Fazit: Informieren Sie sich umfassend!
Die grundlegenden Unterschiede zwischen den Tarifen für Selbständige & Angestellte und Beamten sind immens. Es handelt sich um zwei völlig unterschiedliche „Welten“ im Rahmen der Privaten Krankenversicherungen. Beachten Sie diesen Fakt unbedingt, wenn Sie sich über die Private Krankenversicherung informieren.

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Selbständige, Angestellte, Beamte –
Für wen ist eine Private Krankenversicherung sinnvoll?

 Private Krankenversicherung BeamteNur unter bestimmten Bedingungen ist ein Wechsel in eine Private Krankenversicherung möglich. Selbständige, Freiberufler und Beamte haben grundsätzlich die Möglichkeit in eine PKV zu wechseln, während das Einkommen bei Angestellten oberhalb der Versicherungspflichtgrenze liegen muss. Angestellte, deren Verdienst unterhalb der Versicherungspflichtgrenze liegt, sind grundsätzlich zu einer Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse verpflichtet.

Selbständige und Beamte können unabhängig vom Einkommen in die PKV wechseln.
Bei Selbständigen, Freiberuflern und Beamten spielt das Einkommen hingegen keine Rolle, da das Sozialversicherungsrecht diesen Berufsgruppen grundsätzlich die Wechselmöglichkeit in eine Private Krankenversicherung einräumt.

Bei Beamten gilt es mit der Beihilfe noch einen weiteren Faktor zu beachten. Diese ist in der Regel nur auf den Krankenversicherungsbeitrag anrechenbar, wenn sich ein Beamter für eine Private Krankenversicherung entscheidet. Bei einem Verbleib in einer gesetzlichen Krankenkasse wird für Beamte, wie bei Selbständigen und Freiberuflern, der komplette Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse fällig. Wechselt der Beamte allerdings in einer PKV gilt es lediglich die verbleibenden sog. Restkosten zur Beihilfe abzusichern. Die Beihilfe beteiligt sich an den Krankheitskosten und wird vom Bund bzw. Bundesland des Beamten gestellt.

Beamte müssen nur die Restkosten zur Beihilfe über eine PKV absichern.
Dabei richtet sich die Höhe des Beihilfeanspruchs im Bund und den meisten Bundesländern nach dem Familienstand des Beamten und der Anzahl der Kinder. Ledige und verheiratete Beamte mit bis zu einem Kind erhalten zumeist 50 Prozent von der Beihilfe. In zahlreichen Bundesländern steigt dieser Anspruch mit der Geburt des zweiten Kindes auf 70 Prozent. Allerdings gibt auch Bundesländern, in denen sich die Beihilfesätze anders staffeln, wie in Hessen, Bremen und Baden-Württemberg.

Ein Beamter mit einem Beihilfeanspruch von 50 Prozent braucht über eine Private Krankenversicherung somit nur noch die restlichen 50 Prozent abzudecken, bei einem Beihilfesatz von 70 Prozent sind es sogar nur noch 30 Prozent. Dadurch fallen natürlich oftmals auch die Beträge zur PKV günstiger aus im Gegensatz zu den Tarifen für Selbständige und Freiberufler. Doch es gibt noch weitere wesentliche Unterschiede.

Unterschiede in der PKV für Selbständige, Angestellte und Beamte.
Ein bedeutender Punkt, der in diesem Zusammenhang angesprochen werden muss, ist sicherlich die Absicherung von Kindern. Gerade bei Selbständigen, Freiberuflern und Angestellten kommt es durch die Aufnahme von Kindern in die PKV oft zu hohen monatlichen Beiträgen. Anders sieht es bei Beamten aus. Hier erhalten Kindern in einem Großteil der Bundesländer und im Bund einen Beihilfeanspruch von 80 Prozent, sodass nur noch 20 Prozent über eine PKV abgesichert werden müssen. Dadurch fallen die zu entrichtenden Beiträge für Kinder bei Beamten verhältnismäßig gering aus.

In den Tarifen für Beamte sind zudem nur äußerst selten Selbstbeteiligungen zu finden, während diese bei Angestellten und Selbständigen durchaus üblich sind.

Fazit: Für wen ist eine Private Krankenversicherung geeignet?
Zusammenfassend lässt sich somit sagen, dass sich für Beamte und auch Beamtenanwärter in den meisten Fällen ein Wechsel in eine Private Krankenversicherung lohnt, während Selbständige, Freiberufler und Angestellte vor der Entscheidung für eine solche, die Vor- und Nachteile sehr genau abwägen sollten.

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Private Krankenversicherung –
Vor der Entscheidung vergleichen

Vergleich Private KrankenversicherungIst die Entscheidung für eine Private Krankenversicherung gefallen, stellt sich natürlich die Frage, welche Gesellschaft den optimalen Tarif für die eigenen Bedürfnisse bietet.

Über 40 Krankenversicherungsgesellschaften bieten eine Vielzahl von verschieden Tarifen, die sich in Preis- und Leistung zumeist deutlich unterscheiden. Von daher ist es schwierig ohne einen übersichtlichen Tarifvergleich einen Überblick über die verschiedenen Anbieter und Angebote zu erhalten.

Fordern Sie sich Ihren unverbindlichen PKV-Vergleich an.
Im Internet finden Sie zahlreiche Anbieter solcher Krankenversicherungsvergleiche. Zunächst gilt es auch hier wieder zu bestimmen, ob es Ihnen um eine PKV für Selbständige & Angestellte oder Beamte geht.  Ganz wichtig ist, dass Sie den Vergleich von einem unabhängigen Experten auf dem Bereich der Privaten Krankenversicherung erstellen lassen.  Zumeist werden die Vergleiche völlig unverbindlich und kostenfrei angeboten.

Als Selbständiger und Angestellter finden Sie zahlreiche Anbieter eines solchen Versicherungsvergleichs bei Google. Beamte können sich hier ihren unverbindlichen Vergleich anfordern. Selbstverständlich können Sie Ihren unentgeltlichen Krankenversicherungsvergleich auch direkt bei uns anfordern.

Soll ein Zweibettzimmer mit Chefarzt abgesichert werden?
Über einige Eckpunkte Ihrer Privaten Krankenversicherung sollten Sie sich im Klaren sein. Beispielsweise, ob Ihnen im Falle eines stationären Krankenhausaufenthaltes die gesetzliche Regelleistung (Mehrbettzimmer mit Belegarzt) ausreicht, oder Sie ein Zweibettzimmer mit Chefarzt wünschen.

Angestellte und Selbständige sollten zudem nach ein Krankentagegeld absichern. Dadurch wird die Gehaltsfortzahlung im Zuge einer länger andauernden Erkrankung gesichert. Somit ist es bedeutend zu überlegen, in welcher Höhe diese Lohnfortzahlung im Krankheitsfall abgedeckt werden muss. Bei Beamten besteht in diesem Bereich keine Versorgungslücke, da der Dienstherr das volle Gehalt bis zum Zeitpunkt einer Dienstunfähigkeit unvermindert zahlt.

Die Höhe der Selbstbeteiligung.
Während eine Selbstbeteiligung bei Beamten keine Rolle spielt, da die Tarife fast ausnahmslos ohne Selbstbehalt angeboten werden, ist dies für Selbständige und Angestellte ein wichtiges Thema. Bei Angestellten sollte eine Selbstbeteiligung ehr niedrig angesetzt werden, während bei Selbständigen die Höhe des Selbstbehaltes natürlich auch mit den finanziellen Rücklagen zusammenhängt. Fakt ist, die Selbstbeteiligung bildet einen Eigenanteil, der im Krankheitsfall aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Beträgt der Selbstbehalt beispielsweise 600 Euro im Kalenderjahr, müssen die anfallenden Krankheitskosten bis 600 Euro selbst entrichtet werden, bevor die Krankenversicherung mit der Kostenübernahme beginnt. Durch den Selbstbehalt lässt sich natürlich der monatliche Beitrag senken. Es gilt also die Faustformel: Je höher der Selbstbehalt, desto niedriger der Monatsbeitrag.

Fazit: Vergleichen lohnt sich!
Ein kostenfreier Tarifvergleich lohnt sich, da dieser Ihnen einen verständlichen Überblick im Tarifdschungel der Privaten Krankenversicherungen verschafft und es Ihnen auf diese Weise leichter fallen wird den passenden PKV-Tarif zu finden.

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